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Tonys Reiseblog

Die Sprache von Wales

Für diesen Bereich haben Tony und ich uns Unterstützung von einem Waliser geholt: Bei UNIT gibt es unter meinen Charakteren nämlich einen Waliser, der uns gerne dabei hilft, die Seite aufzubauen.
Auf dieser Seite erwarten euch einige Informationen zur Sprache, insbesondere auch Tips, wenn ihr Walisisch lernen wollt. Ihr bekommt zum einen Material, so daß ihr die Seiten nicht lange suchen müßt, die mir wirklich weitergeholfen haben, und ihr bekommt ein paar Tips aus erster Hand, die mich beim lernen nach vorne gebracht haben (und die zum Teil nirgendwo auf die Weise erklärt werden, wie sie für mich den Durchbruch gebracht haben).


Die Toolkiste:

Als ich angefangen habe, Walisisch zu lernen, bin ich schnell an gewisse Hürden gestoßen, aber nicht wegen der Sprache, sondern weil es anscheinend kaum eine Quelle gibt, und schon gar nicht auf der Basis von Deutsch, die einem die Sprache vernünftig und strukturiert beibringt. Vielmehr ist es wie ein Puzzlewerk, wo man auf tausend Seiten immer wieder ein Miniteil findet, das sich in's große Ganze einfügt. Und das macht die Sache anstrengend. Phänomenal dabei ist, daß man gefühlte dreißigtausend Mal die gleichen Suchbegriffe eingibt, und plötzlich werden einem Seiten ausgeworfen, die man noch gar nicht kannte – die einem dann aber plötzlich wirklich weiter helfen, und man fragt sich: Warum kamen diese nicht zuerst?

Ein Beispiel, was mir aufgefallen ist, das ist, daß man zwar mitbekommt, es gibt zwei walisichhe Hauptdialekte: Nordwalisisch (Cymraeg y Gogledd) und Südwalisisch (ymraeg y De), und Lernern wird empfohlen, sich auf die Variante zu konzentrieren, die für ihn relevant ist. Irrwitzigerweise wird in vielen Quellen, die ich gefunden habe, aber nicht konsequent erklärt, was zum Nord- oder Südwalisisch gehört, und dann habe ich auch erlebt, daß beides ohne Erklärung gemixt wird. Gut, beide Dialekte werden in Wales übergreifend verstanden – trotzdem ist es schwierig, so eine Variante vernünftig zu lernen und die Unterscheidung zuordnen zu können. Wenn ich eine Quelle finde, die z.B. solche wichtigen Informationen auch auswirft, dann freue ich mich immer sehr, weil ich dann endlich die Dinge richtig versthe, die mir vorher Fragezeichen aufgeworden haben, oder die ich gar nicht wußte. Denn ich will ja nicht irgendwie Walisisch lernen, sondern so, daß es paßt.

Das hat mich dazu inspiriert, hier einmal eine Toolkiste zu entwerfen mit den Quellen, die ich gefunden habe und für mich nutze. Zu allen Quellen schreibe ich dann ein bißchen, was ich daran gut finde, und was meiner Meinung nach nicht so gut ist.


Die Samples:

Walisisch zu lernen wird einem - zumindest hier - nicht so ganz einfach gemacht, weil die Informationen oftmals nicht bis zum Schluß aufgearbeitet sind. Zwar gibt es ganz viele tolle Seiten, Programme und Apps, mit denen man Walisisch gut via Internet lernen kann, manchmal fehlt es mir aber an Informationen. Das beste Beispiel hierfür ist: Es wird einem immer wieder gesagt, lerne bei Substantiven gleich das Geschlecht und die Pluralform mit, denn vom Geschlecht hängt oftmals ab, ob eine Mutation ausgelöst wird odern icht, und die Pluralformen sind so vielfälitig, daß man sie oftmals nicht einfach so ableiten kann. Gut! Der Hinweis ist da, &ndasH, aber in den Lernquellen wird dann nicht weiter auf Geschlecht und Pluralform eingegangen! Das heißt, ich bekomme zwar den Tip, aber nicht das Handwerkszeig, um das auch umzusetzen! Ich freue mich immer sehr, wenn ich Quellen finde, wo diese wichtigen Informationen gleich mit abgegriffen werden (und wenn ich diese finde, dann verlinke ich sie oben in der Toolkiste). Ich habe aber auch vor, hier in den Samples Vokabellisten einzubringen, die wirklich alle Informationen zu den Substantiven beinhalten, so daß man Geschlecht und Plural gleich mitlernen kann.

Die zweite Sache, die ich bei meinem Beginn in der Sprache festgestellt habe, hat mich ebenso verblüfft, ohne daß ich sie bis jetzt nachvollziehen kann. Denn für mein Empfinden wird auf ganz vielen Seiten erst einmal die große Panik losgetreten – anstatt auf die Idee zu kommen, einem die Sprache einfach beizubringen! Wie in jeder neuen Sprache muß man nur eine einzige Sache tun: Sich mit der Sprache befassen und sich die Regeln angucken. Es ist komplett unnötig, schon vorher die Sachen, die man nicht kennt, aufzubauschen, um dann pompös zu erklären, warum alles gar nicht so schwierig ist. Es reicht, die Sachen, die neu sind, zu erklären, so daß man sie versteht. Dann lernt man die Sprache ganz natürlich, anstatt irgendwelche irrwitzen Ängste wieder abbauen zu müssen, die zuerst künstlich hervorgerufen werden. Egal ob es um Buchstabenfolgen geht, die man nicht kennt, oder um Laute, die man noch nie im Leben gebraucht hat, oder lernen muß, wie einzelne Buchstaben ausgesprochen werden… egal, was es ist: Wenn man sich den Bereich anschaut, um den es geht, dann versteht man es automatisch. Und verschiedene kleine Dinge werde ich hier in den Samples von vorneherein erklären, so daß ihr euch den Aha-Effekt schon gleich holen könnt, aus Neugierde, ohne Panik.


Die Music:

Und natürlich kommt man an den walisischen Bands nicht vorbei. Womit könnte man besser die Sprache lernen, als mit Musik? :D

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